Clean Clothes Campaign

«Made in Europe» ist nicht fair

„Vier Euro dafür, dass ich den ganzen Samstag arbeite“

Europas Sweatshops: Moderne Sklaverei bei unseren Nachbarn – Zwei Länderberichte
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat in Kooperation mit der Clean Clothes Campaign zwei neue Studien zu Arbeitsbedingungen in ukrainischen und serbischen Textilfabriken herausgebracht.

Löhne, die die Existenz nicht sichern. Unerträgliche Hitze im Sommer. Überstunden, die nicht bezahlt werden. Arbeitsdruck, dass man ohnmächtig wird. Unter erniedrigenden Bedingungen nähen Frauen in Serbien und in der Ukraine für vorrangig deutsche und italienische Firmen hochpreisige Mode. Gewerkschaftliche Organisierung findet nicht statt, da alle um ihren Job bangen. Gesetze werden regelmäßig verletzt. Viele Näherinnen erhalten in der Ukraine und in Serbien wie auch in anderen Ländern Osteuropas nicht einmal den ohnehin niedrigen gesetzlichen Mindestlohn. Egal ob EU-Mitgliedsländer oder nicht, es werden flächendeckend Löhne weit unter einem Existenzlohn gezahlt.

Wie die Beschäftigten in der Bekleidungs- und Schuhindustrie angesichts dieser Konstellationen um ihr tägliches Überleben kämpfen, schildern jetzt zwei aktuelle Studien zu den beiden Ländern. Betriebe in denen recherchiert wurde, produzieren in großem Umfang Mode für deutsche und italienische Marken.

Arbeiten für GEOX im 21. Jahrhundert – der Fall Serbien from Entwicklungspolitisches Netzwerk on Vimeo.

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