Postkapitalismus ohne Verzicht

Postkapitalismus ohne Verzicht

Den Gürtel enger schnallen – Das ganz große „Wir“

Angesicht extremer sozialer Spaltung, national wie international, scheint bei dieser Verallgemeinerung eine Drohung gegen  marginalisierte Bevölkerungsschichten mitzuschwingen.
In der Debatte wird gerne übersehen, daß die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung rund die Hälfte der CO2-Emissionen generieren, während die verarmte untere Hälfte der spätkapitalistischen Welt nur für zehn Prozent des Treibhausgasausstoßes verantwortlich ist.

Entscheidend ist aber, daß gerade nicht die Befriedigung der Bedürfnisse der Menschheit zur immer stärkeren ökologischen Überbelastung „unseres“ Planeten führt. Es ist der Wachstumshunger des Kapitals, der den Ressourcenverbrauch über ein nachhaltiges Niveau ansteigen lässt.
Die Spätkapitalistische Warenproduktion ist  eine sehr effiziente Form der Ressourcenverbrennung. Es wird letztendlich für die Müllhalde produziert, während elementare Grundbedürfnisse unbefriedigt bleiben.

Früher oder Später wird eine tiefgreifende Systemtransformation kommen (müssen): Es stellt sich nur die Frage, ob sie bewusst gestaltet werden kann, oder ob sie einer Naturkatastrophe gleich über die Gesellschaft hereinbricht und diese in die Barbarei taumeln lässt.

( … )

Quellen:

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