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Wer wird reich?

Wen Eliteunis wirklich nach oben bringen

An der Eliteuni wird nur eine bestimmte Gruppe nach oben gespült – und nur die häuft später Reichtum an.

Ein Sportlehrer wedelt mit einem 100-Dollar-Schein vor seinen Schülern herum. Wer es als Erster über die Ziellinie schafft, darf das Geld behalten. Doch anstatt die Schüler gegeneinander rennen zu lassen, stellt er ihnen Fragen: „Sind Eure Eltern noch zusammen? Hattet ihr immer Guthaben auf eurem Handy?“ Bei jeder Zustimmung dürfen die Schüler zwei Schritte nach vorne machen.

Die Szene stammt aus dem Video eines amerikanischen Sportlehrers, das er im Jahr 2017 ins Internet stellte. Wo und warum der Film entstanden ist? Unklar. Fakt ist: Das Video wurde seitdem tausendfach geklickt und weitergeleitet – denn es macht bildlich klar, dass Afroamerikaner immer noch unterprivilegiert sind. Nach wenigen Fragen stehen die farbigen Schüler immer noch an der Startlinie, während die Weißen schon fast im Ziel sind. „Eure Position hat nichts mit Euren Entscheidungen zu tun, sie wurden für Euch getroffen“, sagt der Lehrer in dem Video, „Eure Chancen, den 100-Dollar-Schein zu ergattern, sind nun mal unfair verteilt.“

Der 100-Dollar-Schein in dem Video steht sinnbildlich für den amerikanischen Traum. Die Besten kommen nach ganz oben, verdienen genug Geld und müssen sich keine Gedanken machen über unbezahlte Rechnungen. Und das Ticket zu dieser Welt ist der Abschluss einer Eliteuniversität. Zumindest werben vor allem die amerikanischen Unis damit, dass ihre Absolventen hinterher in der gesellschaftlichen Hackordnung ganz weit oben stehen. Aber halten sie dieses Versprechen tatsächlich ein?

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