Wir zahlen nicht für Eure Krise

100% Erbschaftssteuer

Enteignung? Warum eine hohe Erbschaftsteuer besser wären

Und warum Chancengleichheit nicht nur ein sozialer, sondern auch ein zutiefst liberaler Gedanke ist.

Der Wohlstand ist in Deutschland nicht weniger geworden, er wurde nur schlecht verteilt. Der Umverteilungsbericht des DGB von 2018 zeigt: Die reichsten zehn Prozent der Deutschen kontrollieren zwei Drittel des gesamten Nettovermögens, das oberste Prozent allein die Hälfte davon. Das restliche Drittel des Nettovermögens müssen sich die anderen 72.000.000 Deutschen teilen. 

Wer wenig Einkommen hat, kann wegen der steigenden Kosten naturgemäß nichts zurücklegen. Miete und Schuldzins dezimieren das Gehalt schon lange vor Monatsende. Die Schere zwischen Arm und Reich geht hierzulande daher immer weiter auf, trotz des vergangenen „goldenen Jahrzehnts“ der Wirtschaft. Etwa 13 Millionen Deutsche sind laut Paritätischem Wohlfahrtsverband extrem armutsgefährdet. Gerade junge Menschen werden aktuell aus der Mittelschicht nach unten gedrängt.

Anders ist es, wenn man reiche Eltern hatte.

Eine hundertprozentige Erbschaftsteuer wäre ein radikaler Schritt der Umverteilung. 

Bestehendes Kapital könnte in Fonds eingezahlt werden (Sueddeutsche), Ländereien und Immobilien würden der Gesellschaft zur Verfügung gestellt. Ganz neu ist das nicht: Auch heute wird schon munter enteignet. Mit einem Unterschied: Es geschieht meist nicht im Sinne der Armen, sondern im Sinne der Unternehmen. Etwa, wenn Autobahnen gebaut oder Kohle ausgebuddelt werden soll. Immerhin bekommen die Enteigneten Ausgleichzahlungen.

siehe auch …

  • Gerechtigkeit – Umverteilung hilft gegen Ungleichheit | FR 11.12.2017
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