Archiv der Kategorie: Arbeit

Bartleby, der Schreiber

Literatur und Ökonomie

Wohlstand für Alle – Literatur #4

„I would prefer not to“
Dieser Satz aus Herman Melvilles Erzählung „Bartleby, der Schreiber“ ist weltberühmt geworden. Bartleby ist bei einem Anwalt an der Wall Street angestellt und arbeitet als Kopist, doch von einem Tag auf den anderen weigert er sich, die ihm zugedachten Arbeiten auszuführen. Was können wir von diesem passiven Protest lernen, ist er vielleicht sogar revolutionärer als manche Aktivität?

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Tarifverträge und Gewerkschaften

Die Buchhandelskette Thalia steigt aus dem Tarifvertrag aus. Angeblich wegen der Pandemie und der Digitalisierung, dabei berichtete das Handelsblatt noch im Oktober 2020, dass Thalia trotz der Krise ein Umsatzwachstum verzeichnete.

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wir leben in einer von Erbschaften geprägten Klassengesellschaft

Chancengleichheit ist ein Mythos

Sara Hassan im Gespräch mit Autorin Brigitte Theißl

Hocharbeiten, aufsteigen, dazugehören: So wird die Geschichte vom gesellschaftlichen Aufstieg gern erzählt und schöngeredet. Wer es nicht schafft, ist selbst schuld – solche und andere Mythen wirken stark in unserer Gesellschaft, die immer noch gerne erzählt, wir würden in einer „Leistungsgesellschaft“ leben, in der alle die gleichen Chancen hätten.

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Charlie und die Schokoladenfabrik

Literatur und Ökonomie

Wohlstand für Alle – Literatur #1

In diesem Podcast geht es um das weltberühmte Kinderbuch „Charlie und die Schokoladenfabrik“ von RoaldDahl, das TimBurton mit Johnny Depp als Willy Wonka verfilmt hat.
Willy Wonka ist ein kauziger Fabrikbesitzer, der vor vielen Jahren all seine Arbeiter entließ, und statt ihrer Oompa Loompas anstellte, die er nicht mit Geld, sondern mit Kakaobohnen bezahlt.


WOHLSTAND FÜR ALLE – Literatur #1: Charlie und die Schokoladenfabrik

Die Haselnüsse werden im Akkord von Eichhörnchen geknackt, während sich Wonka selbst vor allem um die Kreation neuer Köstlichkeiten kümmert.
Der Titelheld Charlie ist fasziniert von den Geschichten, die über die Schokoladenfabrik kursieren, und eines Tages hat er die Gelegenheit, gemeinsam mit vier anderen Kindern das Werk zu besichtigen und den genialischen Willy Wonka kennenzulernen. Was erzählt uns dieser Kinderbuchklassiker über das Unternehmertum, den #Kolonialismus und die Ideologie der Familie in einer kapitalistischen Gesellschaft?
Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der ersten Folge von „Wohlstand für Alle – Literatur“.

WOHLSTAND FÜR ALLE – Literatur #1: Charlie und die Schokoladenfabrik

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wohlstandfueralle.podigee.io | Episode Literatur #1
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#Wolfgang M. Schmitt | Wohlstand für alle

Literatur

Mario Brück und Henryk Hielscher: „Lidls Masterplan“, in: WIRTSCHAFTSWOCHE (15.10.20), online: https://www.wiwo.de/my/unternehmen/handel/die-lieferanten-sind-alarmiert-wilde-wasserdeals/26276106-4.html

Roald Dahl: Charlie und die Schokoladenfabrik. Rororo.

Claus Hecking, Nils Klawitter, Carolin Wahnbaeck: „Schuld und Schokolade“, in: DER SPIEGEL (21.12.20), Online: https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/kinderarbeit-der-bittere-beigeschmack-des-schokoladenweihnachtsmanns-a-00000000-0002-0001-0000-000174544062


Ihr könnt den Podcast unterstützen

Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen
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Arbeitszeitverkürzung – In der Kürze liegt die Würze

Interview mit Ökonom David Mum

„In der Kurzarbeit haben viele Menschen weniger Stunden gearbeitet. Viele wollen auch nach der Krise nicht mehr auf das alte Arbeitszeitniveau hochfahren.“ Laut Mum bietet die Kurzarbeit ein gutes Momentum für eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung.

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NS-Wirtschaft

Die Ökonomie der Zerstörung

Adam Tooze über das nationalsozialistische Wirtschaftssystem

Prof. Adam Tooze ist spätestens seit seinem Bestseller „Crashed. Wie zehn Jahre Finanzkrise die Welt verändert haben“ einer der bekanntesten Wirtschaftshistoriker der Welt. Im Podcast spricht er nun mit Ole Nymoen über das nationalsozialistische Wirtschaftssystem, das er in „Die Ökonomie der Zerstörung“ präzise analysiert hat.

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Keynesianismus II

Die keynesianische Wirtschaftspolitik

In der aktuellen Krise erleben wir, wie der Staat als wirtschaftlicher Akteur zurückkehrt. Mit Kurzarbeitergeld, durch die befristete Senkung der Mehrwertsteuer und viele weitere Maßnahmen, soll die Wirtschaft stabilisiert werden. Die Sorge der Regierung ist groß (und durchaus berechtigt), dass die Nachfrage stark abnimmt und wir uns auf eine langfristige Rezession einstellen müssen.

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Keynesianismus

Die Revolution des John Maynard Keynes

Wie Karl Marx ist auch John Maynard Keynes ein rotes Tuch für neoliberale Politiker und Ökonomen. Das ist an sich schon mal ein gutes Zeichen, doch keinesfalls sollte man Keynes mit Marx in einen Topf werfen. Keynes war kein Linker und positionierte sich in seinen Schriften immer wieder kritisch zum Marxismus.

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Trinkgeld

Besteht ein Zusammenhang zwischen Trinkgeld und Lohndumping ?

Während in deutschsprachigen Ländern etwa zehn Prozent gang und gäbe sind, erwartet man in den USA 15 bis 20 Prozent, da dort das Personal einen derart niedrigen fixen Lohn erhält, dass es auf Trinkgeld in besonderem Maße angewiesen ist.
Auch in Deutschland ist – trotz Mindestlohn – die Bezahlung in vielen Jobs, in denen Trinkgeld empfangen wird, eher mau, zudem kommen flexible Arbeitszeiten und geringe Arbeitsnehmerrechte hinzu. Auch hier werden mangelhafte Verhältnisse mit Hilfe des Trinkgeldes subventioniert.

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Systemrelevanz von Frauen

Veronika Bohrn Mena im Interview über die österreichische Politik

Frauen arbeiten besonders oft in sozialen Berufen, zusätzlich leisten sie täglich unbezahlte und unverzichtbare Arbeit. In ökonomischen Debatten geht diese Perspektive immer wieder unter. Im 9. WfA-Spezial spricht die Autorin Veronika Bohrn Mena daher über ihr neues Buch „Leistungsklasse. Wie Frauen uns unbedankt und unerkannt durch alle Krisen tragen“.
Außerdem spricht sie mit Wolfgang M. Schmitt über die neoliberale Politik der österreichischen Regierung.

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