Archiv der Kategorie: Arbeit

Brauchen wir ein Recht auf Faulheit?

Wohlstand für Alle – Podcast #113

Vor 90 und sogar schon vor 140 Jahren wurde das Ende der Arbeit prognostiziert. Paul Lafargue, immerhin der Schwiegersohn von Karl Marx, plädierte für ein Recht auf Faulheit und war sich sicher, dass wir bald auch gar nicht mehr viel arbeiten müssen – drei Stunden am Tage sollten ausreichen –und trotzdem in Wohlstand leben können.

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Ist der Kapitalismus am Ende?

Kapitalismus abschaffen?

13 Fragen vom 30.06.2021

Soziale Ungleichheit, Diskriminierung, Ausbeutung – die Vorwürfe an unsere derzeitige Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, den Kapitalismus, sind groß. Ganze Social Media-Accounts werden mit antikapitalistischen Memes gefüllt.

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Allendes Cyber-Sozialismus in Chile

Kybernetik | Chiles Alternative zum Kapitalismus

Wohlstand für Alle – Podcast #90

Liberale und Konservative spotten häufig über die sozialistische Planwirtschaft, gern verweisen sie darauf, dass diese noch nirgends bislang funktioniert habe. Dabei schweigen sie in der Regel aber von Chile, dort nämlich versuchte Präsident Salvador Allende Anfang der 1970er-Jahre mit Hilfe eines kybernetischen Modells eine funktionierende, hochmoderne Planwirtschaft umzusetzen. Ob dies tatsächlich gelungen wäre, darüber können wir heute leider nur spekulieren, da die Vision brutal niedergeknüppelt wurde.

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Bartleby, der Schreiber

Literatur und Ökonomie

Wohlstand für Alle – Literatur #4

„I would prefer not to“
Dieser Satz aus Herman Melvilles Erzählung „Bartleby, der Schreiber“ ist weltberühmt geworden. Bartleby ist bei einem Anwalt an der Wall Street angestellt und arbeitet als Kopist, doch von einem Tag auf den anderen weigert er sich, die ihm zugedachten Arbeiten auszuführen. Was können wir von diesem passiven Protest lernen, ist er vielleicht sogar revolutionärer als manche Aktivität?

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Tarifverträge und Gewerkschaften

Die Buchhandelskette Thalia steigt aus dem Tarifvertrag aus. Angeblich wegen der Pandemie und der Digitalisierung, dabei berichtete das Handelsblatt noch im Oktober 2020, dass Thalia trotz der Krise ein Umsatzwachstum verzeichnete.

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wir leben in einer von Erbschaften geprägten Klassengesellschaft

Chancengleichheit ist ein Mythos

Sara Hassan im Gespräch mit Autorin Brigitte Theißl

Hocharbeiten, aufsteigen, dazugehören: So wird die Geschichte vom gesellschaftlichen Aufstieg gern erzählt und schöngeredet. Wer es nicht schafft, ist selbst schuld – solche und andere Mythen wirken stark in unserer Gesellschaft, die immer noch gerne erzählt, wir würden in einer „Leistungsgesellschaft“ leben, in der alle die gleichen Chancen hätten.

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Charlie und die Schokoladenfabrik

Literatur und Ökonomie

Wohlstand für Alle – Literatur #1

In diesem Podcast geht es um das weltberühmte Kinderbuch „Charlie und die Schokoladenfabrik“ von RoaldDahl, das TimBurton mit Johnny Depp als Willy Wonka verfilmt hat.
Willy Wonka ist ein kauziger Fabrikbesitzer, der vor vielen Jahren all seine Arbeiter entließ, und statt ihrer Oompa Loompas anstellte, die er nicht mit Geld, sondern mit Kakaobohnen bezahlt.


WOHLSTAND FÜR ALLE – Literatur #1: Charlie und die Schokoladenfabrik

Die Haselnüsse werden im Akkord von Eichhörnchen geknackt, während sich Wonka selbst vor allem um die Kreation neuer Köstlichkeiten kümmert.
Der Titelheld Charlie ist fasziniert von den Geschichten, die über die Schokoladenfabrik kursieren, und eines Tages hat er die Gelegenheit, gemeinsam mit vier anderen Kindern das Werk zu besichtigen und den genialischen Willy Wonka kennenzulernen. Was erzählt uns dieser Kinderbuchklassiker über das Unternehmertum, den #Kolonialismus und die Ideologie der Familie in einer kapitalistischen Gesellschaft?
Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der ersten Folge von „Wohlstand für Alle – Literatur“.

WOHLSTAND FÜR ALLE – Literatur #1: Charlie und die Schokoladenfabrik

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wohlstandfueralle.podigee.io | Episode Literatur #1
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#Wolfgang M. Schmitt | Wohlstand für alle

Literatur

Mario Brück und Henryk Hielscher: „Lidls Masterplan“, in: WIRTSCHAFTSWOCHE (15.10.20), online: https://www.wiwo.de/my/unternehmen/handel/die-lieferanten-sind-alarmiert-wilde-wasserdeals/26276106-4.html

Roald Dahl: Charlie und die Schokoladenfabrik. Rororo.

Claus Hecking, Nils Klawitter, Carolin Wahnbaeck: „Schuld und Schokolade“, in: DER SPIEGEL (21.12.20), Online: https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/kinderarbeit-der-bittere-beigeschmack-des-schokoladenweihnachtsmanns-a-00000000-0002-0001-0000-000174544062


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Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen
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Arbeitszeitverkürzung – In der Kürze liegt die Würze

Interview mit Ökonom David Mum

„In der Kurzarbeit haben viele Menschen weniger Stunden gearbeitet. Viele wollen auch nach der Krise nicht mehr auf das alte Arbeitszeitniveau hochfahren.“ Laut Mum bietet die Kurzarbeit ein gutes Momentum für eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung.

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NS-Wirtschaft

Die Ökonomie der Zerstörung

Adam Tooze über das nationalsozialistische Wirtschaftssystem

Prof. Adam Tooze ist spätestens seit seinem Bestseller „Crashed. Wie zehn Jahre Finanzkrise die Welt verändert haben“ einer der bekanntesten Wirtschaftshistoriker der Welt. Im Podcast spricht er nun mit Ole Nymoen über das nationalsozialistische Wirtschaftssystem, das er in „Die Ökonomie der Zerstörung“ präzise analysiert hat.

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