Archiv der Kategorie: Ausbeutung

Das Paketprekariat

Völker, hört die Signale!

Wir sind Versandsoldaten
Jan Böhmermann & der Chor der Scheinselbstständigen

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Karl Marx zum Zweihundertsten

Karl MarxDer zweihundertste Geburtstag des revolutionären Denkers ist es wert, noch einmal in seinen Texten zu schürfen.
Eine Ausbeute in acht Folgen.

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Karl Marx und das Kommunistische Manifest

Was uns das Kommunistische Manifest und Karl Marx heute noch zu sagen haben

Die kurze Schrift hat nichts von ihrer Frische verloren: Das „Kommunistische Manifest“ wird jetzt 170 Jahre alt und ist noch immer einer der meist gelesenen Texte aller Zeiten.

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«Made in Europe» ist nicht fair

„Vier Euro dafür, dass ich den ganzen Samstag arbeite“

Europas Sweatshops: Moderne Sklaverei bei unseren Nachbarn – Zwei Länderberichte
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat in Kooperation mit der Clean Clothes Campaign zwei neue Studien zu Arbeitsbedingungen in ukrainischen und serbischen Textilfabriken herausgebracht.

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80ct-Jobs für Flüchtlinge

Statt auf Qualifizierung und Ausbildung setzt die Bundesregierung auf ein Instrument, mit dem bereits Hartz-IV-Empfänger gegängelt werden. Ab 1. August sollen 100 000 zusätzliche sogenannte Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung geschaffen werden. Die Betroffenen erhalten keinen Arbeitslohn, sondern lediglich die Aufwandsentschädigung. Anders als bei den sogenannten Ein-Euro-Jobs sollen Flüchtlinge allerdings nur 8o Cent pro Stunde erhalten.

Das neue Arbeitsmarktprogramm beruht wie auch andere Maßnahmen des Integrationsgesetzes keineswegs auf Freiwilligkeit. Ebenso wie bei Integrationskursen wird eine Verweigerung mit Sanktionen bestraft. So können Betroffenen die Sozialleistungen gekürzt werden. Der Deutsche Anwaltsverein (DAV) hält dies für nicht verfassungskonform. Das Vorhaben, die Leistungen auf das physische Existenz­minimum zu reduzieren, entspreche nicht den Vorgaben des Bundesver­fassungsgerichts zum menschenwürdigen Existenzminimum.

Betrachtet man die bisherige Entwicklung im Bereich der Ein-Euro-Jobs, zeigen zahlreiche Studien, dass die Billigjobs sowohl reguläre Beschäftigungsverhältnisse verdrängen als auch ihr vorgegebenes Ziel verfehlen, die Vermittelbarkeit von Erwerbslosen in den sogenannten ­ersten Arbeitsmarkt zu verbessern.
Reguläre Beschäftigung wird in nicht zu vernachlässigendem Umfang verdrängt. Als eine Ursache gelten vor allem die Nichteinhaltung der Förderungsgrundsätze für Arbeitsgelegenheiten, die »wettbewerbsneutral«, »zusätzlich« und »im öffentlichen Interesse« sein müssen.

Billigjobs für Asylsuchende machen wenig Sinn. Stattdessen sind umfassende Qualifizierungsprogramme notwendig.

  • vollständiger JungleWorld-Beitrag von Stefan Dietl
    Jungle World Nr. 31, 4. August 2016
  • Chancen und Hürden
    Zugangsmöglichkeiten von Flüchtlingen zum Arbeitsmarkt
    Abschlussdokumentation des Netzwerks Integration
    PDF-Download

A bientôt j’espère

Bis bald, hoffentlich!

Film französisch mit dt. UT| 44 min | 1968 |

A bientot j´espere
A bientot j´espere

1967 drehen Chris Marker und Mario Marret einen Film zur Unterstützung des Arbeitskampfes in der Fabrik Rhodiacéta in Besançon. In „A bientôt j’espère“ kommen die Arbeiter_innen zu Wort. Ihr Protest stellt den Auftakt zur 68er-Revolte und zur ersten großen Streikbewegung in Frankreich seit 1936 dar. Die Streikenden erklären ihren Alltag, ihren Kampf und ihre Forderungen. Sie kritisieren nicht nur ihre Arbeitsbedingungen, sondern auch die ganze Lebensweise, die ihnen aufgezwungen ist.

Als die Regisseure den Film den Arbeiter_innen zeigten, wurde er von ihnen teilweise kritisiert, etwa weil wichtige Aspekte ihrer Erfahrung in dem Film fehlten. Dies gab den Ausschlag zur Gründung der Gruppe Medvedkine: die Arbeiter_innen sollten selbst die Kamera in der Hand haben, und die Regisseure ihnen die Technik beibringen. Die Gruppe Medvedkine hat mehrere Filmen in Fabriken in Besançon und Sochaux gedreht. Darunter „Avec le Sang des Autres“ („Mit dem Blut der Anderen“), der auch auf labournet.tv angesehen werden kann.

7.10.2015 – Welttag menschenwürdige Arbeit

stopp der ProfitgierÜberall auf der Welt haben die ArbeitnehmerInnen weiterhin unter der globalen Wirtschaftskrise zu leiden. Gewerkschaften werden am 7. Oktober erneut weltweit Aktionen, Veranstaltungen und Aktivitäten organisieren, um menschenwürdige Arbeit und die uneingeschränkte Achtung der Arbeitnehmerrechte zu fordern.

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