Verzicht auf Konsum

In der Sendung vom 14.8. spricht Beckmann mit seinen Gästen über Geld, Arbeit und Konsumverzicht. Gast Gerrit von Jorck lebt nach dem Motto „Zeit statt Karriere“. Und die Journalistin Greta Taubert hat in einem Selbstversuch versucht autark zu leben. Der Autor Jörg Schindler stellt in seinem Buch Menschen vor, die mit weniger Besitz zufriedener Leben als zuvor. Verzicht auf Konsum weiterlesen

Grundeinkommen ausprobieren !

Was würde passieren, wenn es plötzlich Grundeinkommen gäbe?
Probieren wir es aus!

Der Verein „Mein Grundeinkommen“ mit Michael Bohmeyer hat sein erstes Grundeinkommen vollständig finanziert! Was für ein fulminanter Start! In nur 22 Tagen haben 425 Menschen 12.000€ zusammengelegt und damit ist das erste Grundeinkommen finanziert! Bald wird das erste echtes Grundeinkommen von monatlich 1.000 € für ein Jahr unter allen Teilnehmenden verlost.

 

Leitbild der Arbeit

Werkbericht Nr. 5:
Denkwerk Demokratie plädiert für neues Leitbild der Arbeit

Mit einem aktuellen Werkbericht legt das Denkwerk Demokratie eine Studie vor, in der die Notwendigkeit einer Erneuerung des herkömmlichen Normalarbeitsver- hältnis als Leitbild der Arbeitspolitik herausgearbeitet wird.

In ihrer Einführung schreiben die beiden Vorstandsmitglieder des Denkwerk, Yasmin Fahimi und Andrea Nahles sowie Projektkoordinatorin Tanja Smolenski: „Das alte Leitbild von Arbeit – das sogenannte ´Normalarbeitsverhältnis oder auch männliche Normalarbeitsverhältnis´ ist modernisierungsbedürftig. Es verfolgt durchaus sinnvolle Regulierungsziele, doch es passt in vielen Punkten nicht mehr zu den individuellen, gesellschaftlichen und ökonomischen Anforderungen, die an die Gestaltung von Arbeit heutzutage gestellt werden.“

Der Werkbericht dokumentiert eine Studie der Wissenschaftlerinnen Tatjana Fuchs (Gesellschaft für Gute Arbeit) und Dr. Claudia Weinkopf (Universität Duisburg-Essen), die in Zusammenarbeit mit der Hans-Böckler-Stiftung entstanden ist.

Denkwerk Demokratie e.V.
Alte Jakobstr. 169 | 10969 Berlin | Telefon 030.25931844 | Fax 030.25931846 | www.denkwerk-demokratie.de

Die Zukunft der Arbeit

Arbeit als Arschkriecherei
Arbeit als Arschkriecherei

Holger Witzenleiter schrieb am 24.02.2004 auf de.indymedia.org eine kleine Studie zum Thema Arbeit. Der mehrseitige Beitrag ist eine Zusammenfassung aus Artikeln aus der Le monde diplomatique, dem Contraste und diversen Büchern. Die Arbeit für sich ist, das möchte der Autor erläutern, ein Mythos, ein Wert für sich und aus sich. Sie ist unabhängig vom politischen System, denn das System lebt von der Arbeit als Grundlage.

Der Beitrag ist in 7 Kapitel gegliedert.

1 Einleitung: Positionen zur Arbeit
2 Definition und eigene Differenzierung des Begriffs Arbeit:
3 Funktion der Arbeit
4 Voraussetzungen für ein neues Konzept unserer Gesellschaft:
5 Das Bündnis für Arbeit und die Hartz-Konzepte
6 Wir basteln unseren Wohlfahrtsstaat
7 Informieren , Diskutieren, Protestieren und mitreden!
Literatur / Anhang

Tyrannei der Arbeit

 Ulrich Renz:

Die Tyrannei der Arbeit
Wie wir die Herrschaft über unser Leben zurückgewinnen

Buch-Cover: Die Tyrannei der Arbeit
Buch-Cover: Die Tyrannei der Arbeit

Im Buch von Ulrich Renz geht es um Arbeitswahn und die Glücksfindung in unserer Gesellschaft. Es ist eine Kritik an der Tyrannei mit der sich die Arbeit über unser Leben aufgeschwungen hat; eine Kritik an der Fantasielosigkeit, die unsere Gesellschaft infiziert hat, sodass sie sich ein Leben jenseits der Arbeit gar nicht mehr ausmalen kann.

272 Seiten – Verlag Ludwig € 17,99 [D] / € 18,50 [A] / CHF 25,90 ISBN 978-3-453-28050-2

Illusion Vollbeschäftigung

Reicht es aus die Qualität der Beschäftigungslage an der Arbeitslosenquote zu messen? Müsste man nicht vielmehr danach fragen, wie es um die Vollbeschäftigung steht? Man sollte der Frage nachgehen, ob genug Arbeit da ist und zukünftig vorhanden sein wird. Das tatsächlich geleistete Arbeitsvolumen nimmt kontinuierlich ab, trotzdem steigt die Wirtschaftsleistung. Dies ist die direkte Folge der Produktivitätssteigerung durch den technischen Fortschritt.

Selbstbestimmt Arbeiten

Logo CONTRASTE

»Hauptsache irgendeine Arbeit, egal welche!« fordern die einen. »Arbeit muss auch Spaß machen, die persönliche Entwicklung fördern und gesellschaftlich sinnvoll sein« meinen die anderen – und häufig sind es die gleichen Menschen, die nach einigen Jahren vergeblicher Jobsuche resigniert von der zweiten zur ersten Aussage übergehen. Die Widersprüche in der auslaufenden Arbeitsgesellschaft werden immer größer, gleichzeitig nimmt auch die soziale Spaltung zu, die Reichen werden reicher, während die niedrigen Einkommensschichten es zunehmend schwerer haben, auch nur ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen.

Kritik an (Neo)liberalismus und Kapitalismus