Archiv der Kategorie: Arbeitsmoral

Mehr Zuckerbrot, weniger Peitsche

 Mehr Zuckerbrot, weniger PeitscheGuillaume Paoli (Hg.): Aufrufe, Manifeste und Faulheitspapiere der Glücklichen Arbeitslosen

Seit 1996 verbreiten die Glücklichen Arbeitslosen eine ketzerische Botschaft: Arbeit für alle werde es nie wieder geben, doch gerade dies sei eine historische Chance.

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Manifest gegen die Arbeit – Krisis 1999

Manifest gegen die Arbeit (Gruppe Krisis) | Krisis(Gruppe Krisis) | Krisis 1999

Ein Leichnam beherrscht die Gesellschaft – der Leichnam der Arbeit. Alle Mächte rund um den Globus haben sich zur Verteidigung dieser Herrschaft verbündet: Der Papst und die Weltbank, Tony Blair und Jörg Haider, Gewerkschaften und Unternehmer, deutsche Ökologen und französische Sozialisten. Sie alle kennen nur eine Parole: Arbeit, Arbeit, Arbeit!

Erich Ribolits (1994): Die Arbeit hoch?

Berufspädagogische Streitschrift wider die Totalverzweckung des Menschen im Postfordismus

die-arbeit-hoch-ribolits-1994lSeit dem ersten Erscheinen dieses Buches sind knapp mehr als zwei Jahre vergangen. Die Entwicklungen in dieser Zeit haben die dem Buch zugrundeliegende Annahme einer gegenwärtigen, existentiellen „Krise der Arbeitsgesellschaft“ leider vollinhaltlich bestätigt. Viele der in diesem Zusammenhang angesprochenen Trends sind in der Zwischenzeit sogar erst zur vollen Deutlichkeit gelangt. (aus dem Vorwort zur 2.Auflage)

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Was ist Arbeit wert?

„Eine Einstellung zur Arbeit im Haus der Kulturen der Welt“
27. Februar – 06. April, 2015, Berlin

Den Einstellungen über die Arbeit sieht man nicht an, ob die Tätigkeiten auf Freundschaftsbasis, also ohne Mehrwert und Ausbeutung, verrichtet wurden oder ob etwa die Ausbeutungsverhältnisse besonders hoch sind.

Müßiggangvernichtung

In einem Sketch von Loriot möchte ein Mann“einfach nur sitzen“ und nichts tun. Aber die Frau im Hintergrund ist stetig bemüht, ihn dazu zu animieren, irgendetwas zu tun. Das „einfach nur sitzen“ wird als verwerflich angesehen, es gilt aktiv zu bleiben. „Willst du eine Illustrierte lesen? Willst du spazierengehen?…“ Egal was getan wird, Hauptsache, es wird etwas getan.

Schon früh beginnt auch die Erwerbstätigkeit eine zentrale Rolle in dieser Müßiggangvernichtungskampagne zu spielen. Wer faul ist, findet keinen Job, der „wird nichts“, hat nichts, ist nichts. Es gilt schon von Anfang an, das Leben auf eine möglichst ertragreiche Erwerbstätigkeit auszurichten.

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Die Zukunft der Arbeit

Arbeit als Arschkriecherei
Arbeit als Arschkriecherei

Holger Witzenleiter schrieb am 24.02.2004 auf de.indymedia.org eine kleine Studie zum Thema Arbeit. Der mehrseitige Beitrag ist eine Zusammenfassung aus Artikeln aus der Le monde diplomatique, dem Contraste und diversen Büchern. Die Arbeit für sich ist, das möchte der Autor erläutern, ein Mythos, ein Wert für sich und aus sich. Sie ist unabhängig vom politischen System, denn das System lebt von der Arbeit als Grundlage.

Der Beitrag ist in 7 Kapitel gegliedert.

1 Einleitung: Positionen zur Arbeit
2 Definition und eigene Differenzierung des Begriffs Arbeit:
3 Funktion der Arbeit
4 Voraussetzungen für ein neues Konzept unserer Gesellschaft:
5 Das Bündnis für Arbeit und die Hartz-Konzepte
6 Wir basteln unseren Wohlfahrtsstaat
7 Informieren , Diskutieren, Protestieren und mitreden!
Literatur / Anhang

Tyrannei der Arbeit

 Ulrich Renz:

Die Tyrannei der Arbeit
Wie wir die Herrschaft über unser Leben zurückgewinnen

Buch-Cover: Die Tyrannei der Arbeit
Buch-Cover: Die Tyrannei der Arbeit

Im Buch von Ulrich Renz geht es um Arbeitswahn und die Glücksfindung in unserer Gesellschaft. Es ist eine Kritik an der Tyrannei mit der sich die Arbeit über unser Leben aufgeschwungen hat; eine Kritik an der Fantasielosigkeit, die unsere Gesellschaft infiziert hat, sodass sie sich ein Leben jenseits der Arbeit gar nicht mehr ausmalen kann.

272 Seiten – Verlag Ludwig € 17,99 [D] / € 18,50 [A] / CHF 25,90 ISBN 978-3-453-28050-2

Selbstbestimmt Arbeiten

Logo CONTRASTE

»Hauptsache irgendeine Arbeit, egal welche!« fordern die einen. »Arbeit muss auch Spaß machen, die persönliche Entwicklung fördern und gesellschaftlich sinnvoll sein« meinen die anderen – und häufig sind es die gleichen Menschen, die nach einigen Jahren vergeblicher Jobsuche resigniert von der zweiten zur ersten Aussage übergehen. Die Widersprüche in der auslaufenden Arbeitsgesellschaft werden immer größer, gleichzeitig nimmt auch die soziale Spaltung zu, die Reichen werden reicher, während die niedrigen Einkommensschichten es zunehmend schwerer haben, auch nur ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen.

Bin ich Arbeit? Der kathartische Raum

Zukunftswerkstatt und Angebot zur Reflektion
Der Titel soll nicht erschrecken: Ganz im Sinne des griechischen Dramas geht es um die persönliche Entwicklung und Veränderung. In zweitätigen Workshops soll die Möglichkeit gegeben werden, sich (schau-)spielerisch mit der eigenen Arbeitsauffassung, eigenen Arbeitserfahrungen und der eigenen Vision zur Welt der Arbeit zu beschäftigen. ‚Bin ich Arbeit?‘ gibt den Menschen eine Stimme auf der Bühne.

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Veranstalter Heinrich Böll Stiftung NRW

» Zum Workshop am 8./9. Juni 2013 in Dortmund
» Zum Workshop am 20./21. Juli 2013 in Köln

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