Schlagwort-Archive: Entfremdung

Karl Marx zum Zweihundertsten

Karl MarxDer zweihundertste Geburtstag des revolutionären Denkers ist es wert, noch einmal in seinen Texten zu schürfen.
Eine Ausbeute in acht Folgen.

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Kaputte, alte Konsumgesellschaft

In der Konsumgesellschaft ist trotz Postmaterialismus alles zur Ware geworden, natürlich auch der einzelne Mensch

error kaputtEine neue Verbrauchergeneration hat sich in den letzten Jahren entwickelt, die Postmaterialisten. Mitunter als Bobos bezeichnet, sind sie meist Bio-Freunde, insgesamt aber nicht freundlichere, das heißt behutsamere Konsumenten, sondern sie haben eben neue Vorlieben entwickelt und vermarktungsfähige Trends angestoßen.

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Schön, dass uns die Arbeit ausgeht

Ein Plädoyer für massive Arbeitszeitverkürzung.

Wenn ältere Leute davon erzählen, dass es einmal so etwas wie Vollbeschäftigung gab und die Aussicht, sich durch Arbeit lebenslang seinen Unterhalt zu sichern, so klingt das wie aus einer fernen, längst vergangenen Zeit. Opas Welt kehrt in der Tat nicht wieder. Seit langem schmelzen sichere Arbeitsplätze wie Schnee an der Sonne und in den kommenden 20 Jahren wird jeder zweite Job in Europa und den USA verschwinden, weil künstliche Intelligenz und Roboter das viel besser und billiger können.

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Manifest gegen die Arbeit – Krisis 1999

Manifest gegen die Arbeit (Gruppe Krisis) | Krisis(Gruppe Krisis) | Krisis 1999

Ein Leichnam beherrscht die Gesellschaft – der Leichnam der Arbeit. Alle Mächte rund um den Globus haben sich zur Verteidigung dieser Herrschaft verbündet: Der Papst und die Weltbank, Tony Blair und Jörg Haider, Gewerkschaften und Unternehmer, deutsche Ökologen und französische Sozialisten. Sie alle kennen nur eine Parole: Arbeit, Arbeit, Arbeit!

Erich Ribolits (1994): Die Arbeit hoch?

Berufspädagogische Streitschrift wider die Totalverzweckung des Menschen im Postfordismus

die-arbeit-hoch-ribolits-1994lSeit dem ersten Erscheinen dieses Buches sind knapp mehr als zwei Jahre vergangen. Die Entwicklungen in dieser Zeit haben die dem Buch zugrundeliegende Annahme einer gegenwärtigen, existentiellen „Krise der Arbeitsgesellschaft“ leider vollinhaltlich bestätigt. Viele der in diesem Zusammenhang angesprochenen Trends sind in der Zwischenzeit sogar erst zur vollen Deutlichkeit gelangt. (aus dem Vorwort zur 2.Auflage)

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Was ist Arbeit wert?

„Eine Einstellung zur Arbeit im Haus der Kulturen der Welt“
27. Februar – 06. April, 2015, Berlin

Den Einstellungen über die Arbeit sieht man nicht an, ob die Tätigkeiten auf Freundschaftsbasis, also ohne Mehrwert und Ausbeutung, verrichtet wurden oder ob etwa die Ausbeutungsverhältnisse besonders hoch sind.

Die Zukunft der Arbeit

Arbeit als Arschkriecherei
Arbeit als Arschkriecherei

Holger Witzenleiter schrieb am 24.02.2004 auf de.indymedia.org eine kleine Studie zum Thema Arbeit. Der mehrseitige Beitrag ist eine Zusammenfassung aus Artikeln aus der Le monde diplomatique, dem Contraste und diversen Büchern. Die Arbeit für sich ist, das möchte der Autor erläutern, ein Mythos, ein Wert für sich und aus sich. Sie ist unabhängig vom politischen System, denn das System lebt von der Arbeit als Grundlage.

Der Beitrag ist in 7 Kapitel gegliedert.

1 Einleitung: Positionen zur Arbeit
2 Definition und eigene Differenzierung des Begriffs Arbeit:
3 Funktion der Arbeit
4 Voraussetzungen für ein neues Konzept unserer Gesellschaft:
5 Das Bündnis für Arbeit und die Hartz-Konzepte
6 Wir basteln unseren Wohlfahrtsstaat
7 Informieren , Diskutieren, Protestieren und mitreden!
Literatur / Anhang